Die Lehren des Kybalion

Die 7 hermetischen Prinzipien
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Die Lehren des Kybalion

Die 7 hermetischen Prinzipien

Die hermetische Lehre Kybalion

Anmerkung: „Das All“ ist in unserem Kontext gleichzusetzen mit Gott.

Jedem von uns sind gottgegebene, magische Fähigkeiten eingeboren.

Da wir nach dem Bilde Gottes erschaffen wurden, erscheint es nur sinnvoll, dass wir auch über schöpferische Fähigkeiten und göttliche Macht verfügen. Der Sinn unseres Lebens besteht unter anderem darin, zu lernen, diese Fähigkeiten in liebevolles, positives Handeln umzusetzen.

Durch die Kontemplation der sieben großen hermetischen Geheimnisse aus dem Kybalion, einem hermetischen Klassiker, entsteht ein tieferes Verständnis dieser wesentlichen Prinzipien. Genau wie beim Muskelaufbau stärken sich auch die magischen Fähigkeiten durch Anwendung und Übung. Lausche dieser Anleitung und wende deine göttlichen, magischen Fähigkeiten in deinem Alltag an.

 

DAS KYBALION

Im Kybalion steht: der Prinzipien der Wahrheit sind Sieben (7).

Wer sie kennt, besitzt den magischen Schlüssel, durch dessen Berührung sich alle Tore des Tempels öffnen.

1. DAS PRINZIP DER GEISTIGKEIT

Das Erste der sieben hermetischen Prinzipien ist das Prinzip der Geistigkeit. Der Spruch, dass All ist Geist, das Universum ist geistig, bedeutet, dass die dem Universum zu Grunde liegende Wirklichkeit Geist ist und dass das Universum selbst geistiger Natur ist und im Geist des Alls existiert.

Wenn das Universum geistiger Natur ist, dann muss die geistige Transmutation die Kunst sein, die Gegebenheiten des Universums den Richtlinien der Materie, der Kraft und des Geistes entsprechend zu verwandeln. Geistige Transmutation ist wahrhaft die Magie, von der die Weisen der alten Zeiten in ihren mystischen Schriften sprachen und über die sie uns so wenig Praktikables hinterließen.

Wenn alles geistiger Natur ist, dann kann Transmutation nicht nur Gegebenheiten verändern, die gewöhnlich als geistig gelten, sondern auch materielle Gegebenheiten. Das Universum und alles was darinnen ist, wächst, bewegt und verändert sich ständig. Nichts ist von Dauer, außer der Veränderung. Die Macht, welche diese ständige Schöpfungskraft antreibt, wird das All (Gott) genannt. Es umfasst alles, was ist und ist daher unendlich und ewig.

Das All (Gott) ist lebendiger Geist, der aus unsterblicher Lebenskraft und göttlicher Weisheit besteht. Das All ist reiner Geist – Spirit. Das All durchdringt jeden Ort des Universums. Der reine Geist durchdringt euren Körper, dein Heim, dein Büro und dein Auto. Es gibt keinen Ort, an dem kein reiner Geist ist. Das All ist weder Materie noch reine Energie, da nichts über seine Quelle hinauswachsen kann. Was ist im Universum höher als Materie und Energie? Das Leben und der Geist in ihren verschiedenen Entfaltungsstadien.

Das All ist unendlicher lebendiger Geist, ein Begriff, der viel höher ist als mechanische Kräfte oder Materie. Das All ist unendlicher, lebendiger Geist, das was wir reinen Geist oder Spirit nennen.

Im Gegensatz zum Universum mit all seinen Kräften und Bewohnern, ist das All unveränderlich. Dieser Widerspruch lässt sich durch die hermetische Lehre auflösen, dass das Universum im Geist des Alls enthalten ist. Das Gefäß, das All, ist unveränderlich, doch der Inhalt, das Universum verändert sich immer und beständig. Auf die gleiche Weise verändert sich der Inhalt deines Geistes ständig. Du kannst dieses Prinzip dafür verwenden, alles Mögliche in deinem Leben zu verändern. Da du in deinem Geist dein eigenes Universum erschaffen kannst, genauso wie das All in seinem Geist das Universum erschafft, kannst du seine Inhalte einfach ändern, indem du in deinem Geist dein Wünschen und Wollen änderst. Das Universum ist geistig, der Geist des Alls enthält es.

Wenden wir uns dem Wesen des Universums zu – dem Ganzen und seinen Teilen.

Was ist das Universum? Wir haben festgestellt, dass außerhalb des Alls (Gott) nichts sein kann. Ist das Universum also das All? Nein, das kann nicht sein, denn das Universum verändert sich ständig und auch in anderer Hinsicht genügt es nicht den Kriterien des Alls, die wir im letzten Kapitel aufgestellt haben.

Zuerst könnte der menschliche Verstand meinen, wenn das Universum nicht das All ist, wäre es „Nichts“. Diese Antwort ist jedoch wenig befriedigend, denn wir sind uns der Existenz des Universums bewusst.

Wenn das Universum also weder das All noch „Nichts“ ist, was könnte es dann noch sein?

Wir wollen diese Frage ergründen. Wenn das Universum tatsächlich existiert oder zu existieren scheint, muss es eine Schöpfung des Alls sein. Doch da etwas nicht aus dem Nichts entstehen kann, aus welcher Substanz hat das All dann das Universum erschaffen? Manche Philosophen glauben, dass All habe das Universum aus sich selbst heraus erschaffen. Aber dass All kann sich nicht aufteilen oder abtrennen, um ein Atom oder irdisches Wesen zu werden. Andere Philosophen sind zu dem Schluss gelangt, dass sie mit dem All identisch sind. Sie rufen „Ich bin Gott!“ Das ist so, als würde eine Ader behaupten, der ganze menschliche Körper zu sein. Doch was ist das Universum, wenn es nicht ein in Fragmente aufgeteiltes All ist? Was könnte es sonst sein und woraus könnte es bestehen?

2. DAS PRINZIP DER ANALOGIE

Das zweite Prinzip, das Prinzip der Analogie und der alte hermetische Spruch, wie oben so unten, können uns helfen, das Wirken der höheren Ebenen durch die Erforschung unserer eigenen Ebenen zu erahnen.

Auf der materiellen Ebene erschaffen Menschen etwas mithilfe äußerer Materialien. Diese Analogie hilft uns in unserer Frage erst mal nicht weiter, weil es außerhalb des Alls kein Material gibt, aus dem das Universum erschaffen werden könnte. Die Menschen erzeugen ihre Kinder aus einem Teil ihrer selbst. Doch auch dieses Bild widerspricht unserer Erkenntnis, dass das All nichts von sich abtrennen oder hinzufügen kann. Das All lässt sich auch nicht vervielfältigen.

Gibt es also einen dritten Weg, durch welche Menschen schöpferisch tätig sind? Ja, sie erzeugen Geistiges. Geistige Schöpfungen bestehen aus keinen äußeren Materialien und erfordern keine Vermehrung oder Aufspaltung des Selbst. Doch jeder menschliche Geist erzeugt geistige Schöpfungen. Dem Prinzip der Analogie zur Folge, wie oben so unten, können wir daraus ableiten, dass das Universum geistig vom All erschaffen wird, genauso wie Menschen geistige Bilder erzeugen. Das All kann nur geistig erschaffen ohne jedes Material und es gibt nichts außerhalb des Alls, was es verwenden könnte und ohne sich zu vermehren, denn einmal eins ergibt eins.

Genauso wie du in deinem Geist ein Universum erschaffen kannst, erzeugt das All das Universum aus seiner eigenen Geistigkeit heraus. Dein Universum ist die geistige Schöpfung eines endlichen Geistes, doch die Schöpfung des Geistes entstammt dem Unendlichen. Beides ist einander ähnlich, doch graduell unendlich verschieden. Wir werden den Prozess der Schöpfung und Manifestation im Weiteren noch näher untersuchen.

Zu diesem Zeitpunkt wollen wir nur feststellen: das Universum, mitsamt allem, was es enthält, ist eine geistige Schöpfung des Alls. Der unendliche Geist des Alls ist der Mutterschoß des Universums. Solange wir auf der materiellen Erdebene leben, ist Materie für uns wirklich. Materie wird nicht weniger wirklich, nur weil wir die wissenschaftliche Wahrheit über Atome oder die hermetische Wahrheit über den geistigen Ursprung des Universums kennen. Wir können die Materie kontrollieren, wenn wir höhere Kräfte anwenden. Das ist besser als so zu tun, als gäbe es die Materie nicht. Die Gesetze der Natur sind konstant und wir können ihnen nicht entkommen. Wir können sie jedoch überwinden, indem wir höhere Gesetze anwenden. Das Universum und seine Gesetze und Erscheinungen sind, was Menschen betrifft, sehr wirklich. Doch das Universum verändert sich auch ständig, ist also im absoluten Sinne unwirklich. Trotzdem müssen wir so leben, als seien das flüchtige Universum und seine Materie real. In der materiellen Welt ist die Geistigkeit, die Macht der Gedanken, die größte Naturkraft.

Denkt an die weisen Worte des Kybalion: Meisterschaft zeigt sich nicht in anormalen Träumen, Visionen oder fantastischen Bildern und Lebensweisen, sondern in dem Gebrauch der höheren Kräfte gegen die niederen. Der Weise entkommt den Qualen der niederen Ebenen dadurch, dass er höher schwingt.

Denkt immer daran: Verwandlung, nicht hochmütige Verleugnung, ist die Waffe der Meister. Wir leben nicht in einer Welt der Träume, sondern in einem Universum, welches in Bezug auf unser Leben und Handeln sehr wirklich ist. Unsere Aufgabe im Universum besteht nicht darin, seine Existenz zu verleugnen, sondern zu leben und die Gesetze zu nutzen, um vom Niederen zum Höheren aufzusteigen und aus den täglichen Umständen das Beste zu machen. Es gibt nichts zu fürchten. Wir alle sind im unendlichen Geist des Alls aufgehoben. Es gibt keine Macht außer dem All, die auf uns einwirken könnte. Wir können also ruhig bleiben und uns sicher fühlen.

Das All ist reiner Geist, unendlicher, lebendiger Geist. Das All ist Liebe. Das All ist unendlich, überall, allgegenwärtig. Das All ist in jeder Situation meines Lebens. Daher sind auch Liebe und göttliche Weisheit in jeder Situation meines Lebens. Das All ist in all meinen Beziehungen. Daher leiten, unterstützen und heilen Liebe und göttliche Weisheit all meine Beziehungen. In genau diesem Augenblick bin ich vollständig und sicher in der unendlichen Weisheit des göttlichen und liebevollen Geistes des Alls geborgen. Das All sorgt für alles und tief in meinem Herzen weiß ich, dass alles gut ist in diesem Augenblick. Und in allen zukünftigen Augenblicken.

Das zweite große Prinzip ist das Prinzip der Analogie. Es bezieht sich auf alle drei Ebenen der Existenz. Die physische, die geistige und die spirituelle. Jede Ebene hat eine andere Schwingung und diese Schwingungsunterschiede sind das Einzige, was sie voneinander unterscheidet. Abgesehen davon sind alle drei Ebenen Aspekte des Alls. Die höhere, spirituelle Ebene schwingt am schnellsten und die niederen, materiellen Ebenen, schwingen am langsamsten. Deshalb erscheint Materie als fest.

Nach dem Prinzip der Analogie, welches der Wahrheit „wie oben so unten“ entspricht, wirken die sieben hermetischen Prinzipien auf jeder Ebene des Seins. Zwischen den Ebenen gibt es Entsprechungen, Harmonien und Übereinstimmungen. Wie oben so unten. Dieser jahrhundertealte hermetische Grundsatz enthält eines der großen Prinzipien der universellen Erscheinungen. Wenn wir uns den übrigen Prinzipien zuwenden, wird die Wahrheit des Prinzips der Analogie noch deutlicher werden.

MEDITATION

Ich weiß, dass göttliche Weisheit und Liebe die höchsten Kräfte des Universums sind. Sie sind wohl geordnet und wirken immer. Genauso zuverlässig wie der göttliche Geist beständig erstrahlt, ist auch auf der irdischen Ebene alles in göttlicher und vollkommener Ordnung. Je mehr ich die göttliche Ordnung in allem erkenne, desto mehr erfahre ich diese göttliche Ordnung auch. Ich erhebe meine Gedanken und Gefühle zu dieser Gewissheit und erfahre in jedem Aspekt meines Lebens wundervolle Lösungen und Situationen.

3. DAS PRINZIP DER SCHWINGUNG

Das dritte große Prinzip ist das Prinzip der Schwingung. Alles bewegt sich, nichts ruht. Die verschiedenen, einander entsprechenden Ebenen, unterscheiden sich durch ihre Schwingung. Dies wird durch das Prinzip der Schwingung beschrieben. Das All schwingt ständig auf einer sehr hohen Frequenz. Die niedrigste Schwingungsfrequenz bildet die Materie.

Die anderen analogen Ebenen schwingen zwischen diesen beiden Extremen. Die materielle Ebene besteht aus schwingenden Atomen. Wenn sich ein materielles Objekt schnell genug dreht oder eben schwingt, wird es für die menschlichen Sinne unsichtbar oder unhörbar. Es verlässt sozusagen die materielle Ebene und schwingt sich auf die geistige oder spirituelle Ebene. Genauso kannst du auch die Schwingung von Dingen und Gedanken erhöhen und so auf die höheren Ebenen der Existenz heben. Jeder Gedanke, jedes Gefühl und jeder geistige Zustand schwingt auf einer anderen Frequenz, ähnlich wie Töne der Musik. Und genauso, wie man absichtsvoll einen bestimmten Ton erzeugen kann, kann man sich auch entscheiden, Gedanken, Emotionen oder geistige Zustände auf einer bestimmten Schwingung zu halten. Jeder Gedanke, jedes Gefühl und jeder Wunsch schwingt und zieht damit Erfahrungen an, die ähnlich schwingen. Wenn du bessere Erfahrungen machen willst, musst du deine Gedanken und Gefühle anheben. Das Prinzip der Schwingung erklärt, dass wir unseren Geist auf jede beliebige Schwingungsrate erheben können und damit die vollkommene Kontrolle über unsere geistige Verfassung, unsere Stimmungen und Erfahrungen haben. Ein gewisser Teil unserer Gedankenschwingungen beeinflusst auch den Geist anderer Menschen. Dieses Phänomen heißt Telepathie. Du kannst die Schwingungen der Menschen in deiner Umgebung anheben, indem du positive Gedanken denkst und ausstrahlst. Du kannst auch die Schwingungen von materiellen Dingen ändern, um sie in dein Leben zu holen, zu reparieren oder etwas Unerwünschtes loszuwerden.

Wer sich mit den Prinzipien der Schwingung befasst, lebt nach höheren Gesetzen als den physischen und scheint Schwerkraft, Zeit und Raum zum Trotz Wunder zu vollbringen. Nichts ruht, alles bewegt sich, alles schwingt. Alles was es im Universum gibt, ist Bewegung. Nichts ruht, alles bewegt sich, schwingt und kreist. Das tägliche Leben ist voller Beispiele für ansteigende Schwingungen. Wenn ein Ton höher wird, erhöht sich seine Frequenz. Irgendwann wird der Ton und seine Schwingung so hoch, dass wir ihn nicht mehr hören können. Farben sind ein weiteres Beispiel. Für das menschliche Auge ist rot die niedrigste Schwingung und violett die höchste. Doch es gibt noch höhere Töne, Farben und Energien als der Mensch wahrnehmen kann. Und genauso wie man einen Ton reproduzieren kann, indem man ein Instrument dazu bringt auf eine bestimmte Art zu schwingen, kann man auch geistige Zustände nach Wunsch herstellen. Du kannst also deinen geistigen Zustand und deine Schwingung so erhöhen, wie du es wünschst. Jeder Gedanke, jedes Gefühl, jeder Wille, jeder Wunsch und jeder Geisteszustand wird von einer Schwingung begleitet, von der ein gewisser Teil durch Induktion den Geist anderer Menschen beeinflussen kann. Dadurch entstehen dann Telepathie und andere psychische Phänomene. Mit ein wenig Nachsinnen wirst du erkennen, dass hinter den von Meistern und Adepten hervorgerufenen, den Naturgesetzen trotzenden wundervollen Erscheinungen und Mächten, das Prinzip der Schwingung steht. Tatsächlich setzen sie einfach ein Gesetz gegen das andere ein, um bestimmte Ergebnisse zu erzielen. Sie haben gelernt, die Schwingung materieller Dinge und anderer Energieformen zu verändern und Wunder zu vollbringen.

Ganz dem hermetischen Satz entsprechend: wer das Prinzip der Schwingung begreift, hat das Zepter der Macht ergriffen.

Ich wähle jetzt für mich ein wundervolles Leben. Je mehr ich mir erlaube anzunehmen, desto mehr kann ich anderen weitergeben. Ich erhebe meine Gedanken und Gefühle zur höchsten Schwingung. Meine erhabenen Gedanken und Gefühle inspirieren, stärken und heilen andere. Ich entscheide mich, das Licht und die Liebe in mir in jedem Menschen und in jeder Situation zu sehen, zu erkennen, zu hören und zu spüren. Hier und jetzt bin ich stark, konzentriert und in gehobener Stimmung.

4. DAS PRINZIP DER POLARITÄT

Man könnte das Prinzip der Polarität auch das Prinzip der Praktikabilität nennen, denn es ist ein äußerst praktisches Werkzeug um mit göttlicher Magie zu leben, zu manifestieren, zu heilen und sie auszuüben.

In den ersten drei Prinzipien ging es darum, dass die materiellen, geistigen und spirituellen Ebenen aus derselben Energie bestehen wie das was die Hermetiker das All nennen. Die Unterschiede auf den Ebenen existieren nur weil sie unterschiedlich schwingen.

Das vierte Prinzip besagt, dass alles zwei Polaritäten oder Extreme hat. Diese scheinbaren Gegenteile gehören zum gleichen Spektrum, sie sind einfach zwei Enden derselben Skala. Heiß und kalt zum Beispiel sind einfach die zwei Pole des Spektrums der Temperatur. Das Kybalion sagt dazu: der Unterschied zwischen einander entgegengesetzten Dingen ist nur gradueller Art. Zwischen den beiden Polaritäten heiß und kalt gibt es unzählige Abstufungen von kühl und warm. Genauso ist es bei allen anderen scheinbaren Gegensätzen: hart und weich, laut und still, licht und dunkel, gut und schlecht, Liebe und Angst. Wer das eine hat, hat auch das Potenzial für das Gegenteil. Das Prinzip der Polarität befähigt dich, eine unerwünschte Situation in ihr Gegenteil zu verwandeln und eine angenehme Situation zu erschaffen. Wenn es in deinem Leben etwas Unangenehmes gibt, bedeutet es, dass auch das Gegenteil gegenwärtig ist.

Dieses Prinzip bedeutet, dass du durch das Anheben deiner geistigen Schwingung das Unerwünschte verbannen und das Angenehme anziehen kannst.

Nehmen wir das Beispiel des Geldes: der eine Pol ist der Wohlstand, man besitzt so viel Geld wie man sich nur wünschen kann, der andere Pol ist die Armut, man hat zu wenig Geld um seine Grundbedürfnisse zu befriedigen. Zwischen diesen beiden Extremen gibt es unzählige finanzielle Situationen. Menschen die sich um Geld Sorgen machen oder darüber klagen, dass es nie genug sei, neigen sich mit ihren Gedanken in Richtung des Poles der Armut und ziehen diese konsequenterweise an. Doch selbst wer gerade kein Geld hat kann sich das Prinzip der Polarität zunutze machen um seine finanzielle Situation zu verbessern.

DAS INNERE MISCHPULT

Stell dir vor, das Spektrum des Geldes wäre auf einer Skala dargestellt wie auf einem Thermometer. Am unteren Ende der Skala ist das Extrem der Armut und am oberen Ende das Extrem des Wohlstands. Das Ganze ist mit einem Zeiger versehen. Um mehr Geld anzuziehen kannst du deine Schwingung einfach dadurch erhöhen, dass du innerlich den Zeiger soweit nach oben wandern lässt wie möglich. Selbst wenn du dich gerade um Geld sorgst, kannst du den Zeiger willentlich oben halten. Diese Vorstellung kann günstige Gelegenheiten für Wohlstand anziehen, solange du dafür sorgt, dass der Zeiger auch oben bleibt. Wer es schwierig findet sich Wohlstand vorzustellen, der kann den Zeiger einfach so hoch einstellen wie ihm möglich ist. Es ist unsinnig, sich etwas vorzustellen was man für unmöglich hält, doch jede Verschiebung des Zeigers nach oben wird sich auf deine Finanzen positiv auswirken. Dies trifft auch zu, wenn du den Zeiger nur ein ganz kleines bisschen über deine derzeitige Situation anheben kannst. Halte den Zeiger im Auge und treibe ihn immer so weit wie möglich nach oben. Sobald du glaubst, dass der Wohlstand möglich ist kannst du ihn ganz nach oben wandern lassen. Natürlich kannst du dir zu allen möglichen Themen und Überzeugungen solche Skalen vorstellen. Wer den Zeiger oben halten kann, vermag viele alte Glaubensmuster über Geld, Liebe und dergleichen loszulassen. Auch alles was du dir wünschst hat solch ein Spektrum. Sei es Gesundheit, eine glückliche Ehe, innerer Frieden oder jedes andere Thema. Du kannst dir diese Themen wie ein Mischpult eines Tonstudios vorstellen. Überall Anzeigen die du nach oben drücken kannst: Finanzen, Beziehungen, Gesundheit und alle anderen Lebensbereiche. Nimm dir einen Augenblick Zeit um dein inneres Mischpult zu betrachten.

Wo sitzen die Zeiger?

Wenn du irgendwo etwas verbessern willst, drücke einfach den Zeiger nach oben. Überprüfe diese Anzeigen regelmäßig, damit sie nicht unbemerkt wieder nach unten rutschen. Angenommen du hast mit jemanden gestritten der dir lieb und teuer ist und ihr wollt euch wieder vertragen. Stell dir zuerst das Spektrum deiner Beziehung mit diesen Menschen vor und schiebe die Anzeige dann ganz nach oben zu „Eine friedvolle Beziehung zu diesem Menschen“. Überprüfe jedes Mal, wenn du an diese Person denkst ob der Zeiger immer noch oben steht. Dieses Bild ist für alle möglichen Lebensbereiche anwendbar. Das Ergebnis ist reine göttliche Magie. Alles ist zweifach, alles hat Pole, alles hat sein Gegenstück, ähnlich und unähnlich sind dasselbe. Gegensätze sind wesensgleich und nur graduell verschieden. Extreme berühren sich, alle Wahrheiten sind Halbwahrheiten, alle Widersprüche lassen sich in Einklang bringen.

Dieses großartige hermetische Prinzip ermöglicht es uns, sowohl unsere eigenen geistigen Zustände als auch die anderer Menschen besser zu verstehen. Es wird deutlich, dass all diese Zustände eine Sache der Abstufung sind und dass wir willentlich die Schwingung unseres Geisteszustands erhöhen oder senken können.

Wir können die Meister unseres geistigen Zustands sein und nicht mehr sein Diener oder Sklave. Durch dieses Wissen können wir anderen klug helfen und ihre Polarität positiv erhöhen.

Wir empfehlen allen sich mit dem Prinzip der Polarität vertraut zu machen denn das rechte Verständnis davon wirft auf viele Dinge ein neues Licht.

MEDITATION

Ich erfahre jetzt die herrlichen Freuden des Lebens in all ihren Spielarten.

Ich stelle meine geistigen Skalen auf den höchsten Punkt ein. Ich heiße folgende Zustände, jetzt und für immer, voller Liebe in meinem Leben

willkommen: finanziellen Wohlstand, romantische Seligkeit, vollkommene

Gesundheit, spirituelle Verbundenheit, Frieden in mir und um mich herum, wundervolle Beziehungen mit meiner Familie, meinem Lebenspartner, meinen Freunden, Kollegen, Nachbarn, und allen mit denen ich in Kontakt komme. Körperliche Sicherheit und Freiheit, reichlich Zeit für Entspannung, Spiel, Meditation, Freunde und Familie. Mir eröffnen sich die erstaunlichsten Möglichkeiten. Meine tiefsten Herzenswünsche manifestieren sich auf eine Weise wie ich es mir nie hätte träumen lassen.

5. DAS PRINZIP DES RHYTHMUS

In dem fünften großen Prinzip des Rhythmus verbinden sich die Prinzipien der Analogie, der Schwingung und der Polarität.

Dieses Prinzip weist darauf hin, dass sich alles wie ein Pendel von einem Pol zum anderen bewegt im Zyklus des Lebens bilden sich diese Rhythmen durch Geburt, Leben, Tod und Zerfall ab. Die Gezeiten und die Jahreszeiten sind weitere Beispiele für solche Rhythmen. Die Hermetiker sagen, dass sich auch Stimmungsschwankungen und Veränderungen in Gefühlen und Erfahrungen durch das Prinzip des Rhythmus erklären lassen. Die beiden Enden der Skala unserer geistigen Ebene sind das höhere und das niedere Bewusstsein. Man kann auch sagen, das Höhere Selbst und das Ego. Solange wir uns des Prinzips der Polarität und des Rhythmus nicht bewusst sind, schwingt das Pendel frei zwischen dem hören und dem niederen Selbst hin und her. Das fühlt sich dann so an als hätten wir über unsere Gedanken und die daraus resultierenden Umstände keinerlei Macht.

Die Hermetiker haben gelernt diese Tendenz zu neutralisieren indem sie sich bewusst dafür entscheiden sich von dem Schwingen des Pendels nicht beeinflussen zu lassen. Das Kybalion sagt dazu die hermetischen Meister oder fortgeschrittenen Schüler polarisieren sich auf das erwünschte Ende der Skala hin. Dabei verweigern sie sich sozusagen dem Rückschlag des Pendels, sie halten sich in ihrer polarisierten Position und lassen das geistige Pendel nur auf der unbewussten Ebene zurückschwingen.

Stell dir innerlich weiter das zuvor erwähnte Mischpult vor und drücke alle Zeiger in ihrer höchsten Positionen. Diese innere Vorstellung hilft dir dieIdee zu vermeiden, dass dem Guten immer Schlechtes folgt, dass nach jedem Aufschwung mit einem Niedergang zu rechnen ist. Wenn du dich verärgert, entmutigt oder sonst irgendwie schlecht fühlst überprüfe dein Mischpult. Das Prinzip des Rhythmus besagt, dass jeder im Leben Veränderungen und Fluktuationen durchmachen wird. Doch wie der weise Segler, der dem schwingenden Mastbaum mühelos auszuweichen weiß, brauchst du dich vor dem Auf und Ab des Lebens nicht beeindrucken zu lassen. Halte einfach deinen Zeiger hoch und wenn es sein muss, stell dir vor, dass sie oben festgeschlossen sind.

Das Kybalion sagt: im Verständnis dieses Prinzips liegt der Schlüssel zur Meisterung dieser rhythmischen Gefühlsschwankungen. Anders gesagt, die Kraft deiner Entscheidungen kann dir helfen in einem ewigen Aufschwung zu leben.

MEDITATION

Ich erlaube es mir jetzt, anmutig alles Gute entgegen zu nehmen, denn ich weiß, dass ich gefahrlos annehmen und erfolgreich sein darf. Meine Freude bringt heilende Energien in diese Welt und beglückt die Herzen anderer Menschen. Ich erwarte jetzt, dass mein Leben eine einzige Reihe wundervoller Situationen sein wird. Weil ich dies erwarte, manifestiere ich in jeder Situation das höchstmögliche Ergebnis. Das Leben ist auf meiner Seite, wenn ich gewinne, gewinnt jeder.

6. DAS PRINZIP VON URSACHE UND WIRKUNG

Es zeigt, dass nichts zufällig geschieht. Alles im Universum hat eine erkennbare Ursache. Wenn etwas zufällig zu geschehen scheint, bedeutet das nur, dass die Ursache unerkannt ist: Ursachen erzeugen keine Situationen, sie stehen in einer langen Reihe von Katalysatoren, die gewöhnlich von bestimmten Überzeugungen über das Leben, und wie es nun einmal ist, geprägt sind. Angenommen, jemand glaubt, dass er seinen Traumjob ohnehin nicht kriegen wird und bewirbt sich deshalb gar nicht erst – doch diese Überzeugung ist nur ein Faktor in einer langen Reihe von Ursachen – wo kam diese Überzeugung denn zum Beispiel her? Vielleicht von den Eltern? Doch wo haben die Eltern diese Überzeugung hergenommen? Es ist offensichtlich nicht sinnvoll, solch eine Kette von Ereignissen auf ihre erste Ursache hin zu untersuchen. Wichtiger und hilfreicher ist es, sich in seinem persönlichen Leben dieses Prinzips bewusst zu werden. Wer sich über Ursache und Wirkung nicht bewusst ist, kann durch äußere Faktoren unangemessen beeinflusst werden, zum Beispiel durch die Wünsche von Menschen, die ihren Willen entsprechend ausstrahlen lassen. Die Hermetik macht deutlich, dass niemand die Prinzipien und Gesetze verändern oder aufhalten kann. Doch man kann den höheren Willen einsetzen, um den niederen Willen zu überwinden. Vereint mit Absicht und Übung hilft dir das Bewusstsein von Ursache und Wirkung, dich über äußere Beeinflussungen zu erheben.

Das Kybalion erklärt, dass uns dieses Bewusstsein hilft, Spieler zu werden statt Figur zu sein, Ursache zu werden statt Wirkung. Achte auf starke Gedanken oder Gefühle, die du im laufe des Tages durchlebst. Solche Gedanken und Gefühle können einfach so auftauchen oder können bewusst erzeugt sein. Achte auf sich wiederholende Gedanken und Gefühle – vor allem, wenn es um starke Gefühle geht. Wenn du diese intensiven Gedanken und Gefühle bemerkst, stell dir sofort innerlich dein Mischpult vor und überprüfe, ob irgendwelche Zeiger nach unten gerutscht sind. Das Obenhalten der Anzeiger ist eine Ursache, die angenehme Wirkung erzielt. Es ist der Schlüssel zur göttlichen Magie.

Jede Ursache hat ihre Wirkung, jede Wirkung hat ihre Ursache, alles geschieht gesetzmäßig. Zufall ist nur der Name für ein noch nicht erkanntes Gesetz. Es gibt viele Ebenen der Ursächlichkeit, aber nichts entgeht dem Gesetz. Die Meister verstehen die Spielregeln, sie erheben sich über den Plan des materiellen Lebens und bringen sich in Kontakt mit den höheren Kräften ihrer Natur, sie steuern ihre Stimmungen, ihr Energieniveau und ihre Polaritäten genauso wie ihre Umgebung. Sie werden zu Spielern, statt Figuren zu bleiben, zur Ursache statt zur Wirkung. Auf den höheren Ebenen entgehen auch diese Meister den Ursächlichkeiten nicht, sie arbeiten jedoch einfach mit den höheren Gesetzen und meistern mit ihrer Hilfe die Umstände der niederen Ebenen – sie werden zu einem bewussten Teil des Gesetzes, statt einfach ein blindes Instrument zu sein. Sie dienen auf den höheren Ebenen und beherrschen die materielle Ebene. Das Gesetz gilt immer auf den höheren Ebenen genauso wie auf den niederen,es gibt keinen Zufall, alles untersteht dem universellen Gesetz. Die unzähligen Gesetze sind alle Manifestationen des einen großen Gesetzes: des Alls. Kein Sperling fällt vom Himmel, ohne vom Geist des Alls bemerkt zu werden – selbst die Haare auf unserem Kopf sind gezählt. Es gibt nichts, was außerhalb des Gesetzes stünde, und nichts geschieht im Widerspruch zu ihm – und doch sind wir keine blinden Sklaven des Gesetzes. Den hermetischen Lehren zufolge können Menschen das Gesetz benutzen, um Gesetze zu überwinden. Das höhere behauptet sich immer gegenüber dem niederen.

Meine Gedanken und Gefühle sind die Ursache hinter jeder Auswirkung in meinem Leben, deshalb beschließe ich jetzt, meine geistige Polarität auf der höchsten Ebene zu halten. In allen Situationen, in denen ich ein positives Ergebnis wünsche, überprüfe ich innerlich meine Skalen und halte sie ständig oben. Ich bin so glücklich, weil ich weiß, dass ich einen kontinuierlichen Strom von wundervollen Situationen erleben kann, mein Herz hüpft und singt vor Freude und Dankbarkeit. So ist es

7. DAS PRINZIP DER GESCHLECHTLICHKEIT

Mit dem Begriff der Geschlechtlichkeit beziehen sich die Hermetiker auf die männlichen und weiblichen Energien, die sich verbinden, um Manifestationen hervorzurufen. Geschlechtlichkeit hat hier nichts mit körperlichen Geschlechtsmerkmalen zu tun. Jeder Mensch, jedes Ding und jede Situation enthält sowohl männliche als auch weibliche Energie. Eine Frau hat innere männliche und innere weibliche Energien, genau wie ein Mann. Im ganzen Leben gibt es dieses Miteinander von Männlichem und Weiblichem. Vom winzigsten Atom bis zum höchsten Berg. In Atomen verbinden sich männliche und weibliche Energien, um Materie zu bilden. Tatsächlich verbinden sich männliche und weibliche Energien immer miteinander und erzeugen Schöpfungen. Die männliche Energie projiziert sich hinaus in die Welt, die weibliche Energie ist empfänglich und anziehend. Die nach außen projizierte männliche Energie wird positiv genannt und die empfängliche weibliche Energie negativ. Die Begriffe positiv und negativ sind hier nicht im Sinne von gut und schlecht zu verstehen – sie beziehen sich einfach darauf, wie die Energie fließt, wie bei den positiven und negativen Polen von Magneten. Das Prinzip der Geschlechtlichkeit wirkt auf allen drei Ebenen der Analogie – auf der physischen, auf der geistigen und auf der spirituellen. Auf der geistigen Ebene bringt sich die männliche Energie durch den bewussten Geist zum Ausdruck, und die weibliche Energie durch den unbewussten Geist. Die Hermetiker unterscheiden zwischen dem “Mich” und dem “Ich” einer Person. Das “Mich” besteht aus unseren Stimmungen, geistigen Zuständen, Gewohnheiten und Körpern. Es bildet unsere weibliche Energie. Das “Ich” ist jenes Wesen, welches das “Mich” seinen Wünschen und Absichten entsprechend in Bewegung versetzt. Es bildet unsere männliche Energie. Viele identifizieren sich nur mit ihrem “Mich”-Aspekt, sie empfinden sich als Opfer und als Sklaven der Stimmungsschwankungen des “Mich”.

Das “Mich” ist jedoch durchaus nützlich, es enthält schöpferische Energie, die jedoch erst durch das “Ich” ihr Gleichgewicht findet, um ihre schöpferische Kraft zuverlässig zum Ausdruck bringen zu können. Das geistige weibliche Prinzip ist empfänglich und erzeugt neue Ideen, welche das geistige männliche Prinzip dann handelnd umsetzt. Wenn du deine Identifikation vom “Mich” lösen und dich stattdessen mit dem “Ich” identifizieren würdest, welches dem “Mich” Energie und Richtung verleiht, könnten “Ich” und “Mich” zusammen bewirken, dass sich die wundervollen Ideen des “Mich” auch verwirklichen Das “Ich” ist die Kraft, die dafür sorgt, dass alle Zeiger auf dem Mischpult konsequent oben bleiben, und selbst wenn einer mal absinkt, kann dass “Ich” es wahrnehmen und korrigieren.

Auch Telepathie und andere psychische Phänomene lassen sich durch das Prinzip der Geschlechtlichkeit erklären. Telepathie entsteht, wenn ein Gedanke von einer Person ausgesendet wird – eine männliche Handlung – und von einer anderen Person empfangen wird – eine weibliche Handlung. Man kann telepathische Fähigkeiten entwickeln, indem man Empfänglichkeit übt. Zum Beispiel, indem man andere um Hilfe bittet, und diese Hilfe oder Geschenke dankbar annimmt. Menschen, die psychisch blockiert sind und keine Engel oder andere Energien wahrnehmen können, sind oft großzügige Geber und erlauben sich nur selten, etwas anzunehmen, dadurch entsteht in ihrer männlichen Energie ein Ungleichgewicht -, und können sich schwer entspannen und den Fluss des reinen Geistes wahrnehmen. Auch Menschen, die eine sehr konkurrierende oder stressvolle Arbeit machen, betonen ihre männliche Energie oft zu stark. Eine psychische Blockade kann auch entstehen, wenn sich jemand bei der medialen Wahrnehmung zu sehr anstrengt. Bestreben ist Ausdruck männlicher Energie, doch um psychische Wahrnehmungen zu entwickeln, bedarf es empfänglicher weiblicher Energie. Ein Übermaß an männlicher Energie kann verhindern, dass man spirituelle Botschaften empfängt, ein Übermaß an weiblicher Energie ist jedoch genauso ungesund. Es führt meistens zu einer passiven Persönlichkeit, die dem Leben eher zuschaut, als selbst Gedanken oder Ideen beizutragen. Sowohl für die psychische Entwicklung als auch für die Anwendung göttlicher Magie ist es am gesündesten, in einem Gleichgewicht beider Kräfte zu leben. In allem ist Geschlechtlichkeit, alles hat seine männlichen und weiblichen Prinzipien. Geschlechtlichkeit manifestiert sich auf allen Ebenen

In mir habe ich männliche und weibliche Energien, und ich strebe danach, beide Energien wach und ausgeglichen zu halten. Dafür übe ich täglich zu geben und zu nehmen. Ich richte meine Absicht darauf aus, in meinem Geben und Nehmen göttlich inspiriert zu sein. Je mehr ich gebe, desto mehr erstarkt meine männliche Energie, je mehr ich empfange, desto mehr erstarkt meine weibliche Energie. Wenn beide Energien stark sind, sind es auch meine Fähigkeiten zu göttlicher Magie. Ich bin kraftvoll im Geben und im Nehmen. Jeden Tag halte ich mein Geben durch Nehmen im Gleichgewicht. Ich erfreue mich meiner inneren männlichen und weiblichen spirituellen Energien und danke für die Gaben, die mir durch das Gleichgewicht dieser Kräfte zukommen

Ausklang

Diese sieben Prinzipien helfen dir, mit den Bereichen von Gefühlen, Gesundheit und Materie zurechtzukommen. Je mehr du diese Prinzipien studierst, desto leichter wirst du Beispiele für sie im täglichen Leben erkennen. Dann beginnt die Hermetik zu einem Teil deines Lebens zu werden. Die Erörterungen des Kybalion mögen manchmal etwas abgehoben klingen, doch eigentlich sind sie sehr irdisch und praxisbezogen. Die gute Nachricht der Hermetik ist, dass du all die Dinge in deinem Leben haben kannst, die du dir wünschst, dass deine Stimmung und dein Energieniveau gleichmäßig hoch bleiben kann, und dir alles zur Verfügung steht, um ein kreatives und erfolgreiches Leben zu führen. Da alles in deinem Leben ein Produkt deines Geistes ist, sind mit Hilfe der Hermetik alle erwünschten Veränderungen möglich. Zum Beispiel, wenn du eine unangenehme Situation erlebst, erinnere dich daran, dass angesichts des Negativen auch das Positive gegenwärtig sein muss. Überprüfe die Situation innerlich auf deinem Mischpult, drücke alle Zeiger so weit nach oben, wie es dir möglich ist. Dies ist eine visuelle Anwendung des hermetischen Gesetzes der Neutralisierung, demzufolge du deinen Willen einsetzen kannst, um das Absinken deiner Stimmung, Energie oder einer Situation zu vermeiden. Wenn deine Gedanken erhaben sind, manifestierst du erhabene Ergebnisse. Behalte die wünschenswerten Polaritäten im Auge, damit alle Bereiche deines Lebens der oberen Polarität entgegenstreben.

Das wird dir helfen, unerwünschte Situationen mühelos in wünschenswerte Situationen zu verwandeln.

Und was ist mit Engeln, Erzengeln, Göttinnen, aufgestiegenen Meistern und anderen spirituellen Helfern? Wie das Kybalion, meine eigenen Bücher und viele Erfahrungen anderer Menschen bestätigen, sind diese himmlischen Wesen sehr in unser Leben involviert. Sie leben auf der dritten Ebene des reinen Geistes, aber sie stehen sowohl mit den physischen als auch mit den geistigen Ebenen in Kontakt. Die Wesen aus dem Reich der Engel und aufgestiegenen Meister können helfen, uns zu erheben, weil sie in einer höheren Frequenz schwingen als wir. Schon das Denken an Engel und Gottheiten erhebt die Gedanken auf eine höhere Frequenz.

Du kannst diese Wesen auch bitten, dir zu helfen, auf deinem geistigen Mischpult die Zeiger oben zu halten. Das hermetische Prinzip der Geschlechtlichkeit kann dir helfen, deine Ideen zu entwickeln und umzusetzen. So lassen sich Selbstzweifel und Verzögerungstaktiken leichter überwinden. Deine innere weibliche Energie ist empfänglich und so unendlich geduldig, dass sie manchmal passiv und lustlos erscheinen mag. Wie eine Satellitenschüssel ist sie auf das kollektive Unbewusste ausgerichtet, aus dem wundervolle neue Ideen, Erfindungen und Inspirationen zufließen. Dein inneres Weibliches lässt sich mit einer empfindsamen kreativen Künstlerin vergleichen, die herrliche Ideen hat, aber sich zu unsicher oder unklar fühlt, um sie zu verwirklichen. Dein innerer männlicher Anteil dagegen liebt die Tat.

Seine Energie ist gebend und begeisterungsfähig, was manchmal auch dominant wirken kann. Das innere Männliche ist ganz Tatkraft ohne Inspiration. Wer zu sehr in einer dieser beiden Energien lebt, erzeugt ein ungesundes Ungleichgewicht – doch stell dir vor, deine empfindsame innere Künstlerin mit all ihren wundervollen Ideen würde mit deinem inneren Männlichen zusammenarbeiten. Künstlerin und Manager zusammen wären ein unaufhaltsam erfolgreiches Team. Eure weibliche Energie empfängt göttlich inspirierte Ideen, welche die männliche Energie dann in die Tat umsetzen kann. Dein inneres Männliches haucht den weiblichen Ideen Leben ein. Der Rhythmus von Weiblich und Männlich erfolgt ganz natürlich, solange er nicht von Angst oder negativen Erfahrungen oder Urteilen über das Männliche oder das Weibliche unterbrochen wird. Eine Möglichkeit, seine männlichen und weiblichen Energien beständig im Gleichgewicht zu halten, ist, täglich zu geben und zu empfangen. Man kann es sich zur Gewohnheit machen, jeden Tag etwas was zu geben – Zeit, Geld, freundliche Worte und dergleichen, ohne dafür einen Lohn, ein Lob oder besondere Dankbarkeit zu erwarten. So bleibt die männliche Energie auf gesunde Weise aktiv. Und genauso kann man es sich zur Gewohnheit machen, täglich etwas anzunehmen, um die weibliche Energie lebendig und wach zu halten. Bedanke dich für das, was dir gegeben wird, ohne dich deswegen schuldig zu fühlen. Dein inneres Weibliches lauscht in der Stille auf das Flüstern der göttlich inspirierten Idee. Ihr Gefährte, das innere Männliche, ist geneigt, diese Ideen liebevoll umzusetzen. Das ist die mystische innere Hochzeit, von der die Weisen sprechen. Dies ist der Funke der göttlichen Magie. Ihr seid Hohepriester und Hohepriesterinnen, Zauberer und Zauberinnen, ihr habt die Macht hier und jetzt in eurem Leben, große Wunder zu bewirken. Ihr seid göttliche Magier auf ewig, und mit Hilfe der sieben hermetischen Prinzipien könnt ihr die Früchte dieser Geschenke ewig genießen.

Ein herzliches Danke an Lydia, Margarete, Josef und an unsere Jahresgruppe GOTT im Leben ERFAHREN für die Unterstützung bei der Transkription dieses Textes und für die lebendige Anwendung der hermetischen Prinzipien. Mögen sie uns Segen, Freude, Erkenntnis und göttlichen Frieden bringen.

Quelle zum Nachhören:

https://youtu.be/eUM_T1u-w7c

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