Erfahrungsraum | 12.04.2022

Auferstehung aus dem wahren Selbst.
Jahreszyklus

Erfahrungsraum | 12.04.2022

Auferstehung aus dem wahren Selbst.

Jesus ist NICHT für unsere Sünden am Kreuz gestorben!

Das “ewige Märchen”, das einzig unsere Egos bzw. eine bestimmte Institution befriedigen soll, kann nur Jahr für Jahr in seiner maßlosen Dreistigkeit entkräftet werden. Jesus wurde NICHT für unsere Sünden ans Kreuz genagelt sondern einzig und allein für seine Treue zu Gott, für seine Treue zu sich selbst, für seine Treue zu seinem wahren Selbst.

Wer die Geschichte und dieses Symbol so lesen kann, kommt nie wieder auf die verlogene Idee, dass hier jemand über die Erde gewandelt ist, um die Sünden derer auf sich zu nehmen, die sich ihrem wahren Selbst seit jeher verschließen und weiterhin verschließen möchten. Das hier jemand die Sünden derer auf sich genommen hätte, die lieber ein Leben in Trug und Schein leben, als ein Leben aus ihrer innersten Wahrhaftigkeit.

Jesus hat keinen Hehl daraus gemacht, dass es ihm um nichts anderes ging, als die Wiederanbindung und Rückbesinnung des Menschen zu seinem göttlichen Ursprung. “Der Vater und ich sind eins”, war keine Ich-Botschaft sondern eine Botschaft für jeden Einzelnen. Jeder und jede ist eins mit Gott. Warum sollte er uns also für die Falschheit, Ignoranz und Gottesabgewandtheit belohnen? Warum sollte gerade er, der diese Erfahrung zutiefst verkörperte, uns eine Sünde abnehmen, von der sich, nur jeder selbst, aus eigenem Entschluss und in Eigenermächtigung befreien kann?

Solange wir uns Jesus als eine Figur im Aussen vorstellen, auf die wir unsere Schuld und Scham, nicht unser wahres Selbst zu sein, projizieren können – in der Hoffnung auf Erlösung – bleibt alles unerlöst und bedeutungslos was dieser Mann uns zu sagen hätte.

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